Warum selbstständig neben dem Beruf

Es war einmal an einem späten Abend im Herbst 2019 in einem Kölner Hotel. Die zwei Arbeitskollegen Dietmar Hölscher & Hermann Schweers verbrachten zu dieser Zeit fast jede Woche ein zwei Abende nach der Arbeit in diesem Hotel. Beide arbeiteten zu der Zeit in einer Kölner Digital-Agentur, zu einem noch kleinen Teil nicht Remote. So kam es, das die beiden Münsterländer nach langen Arbeitstagen, immer wieder bei einem Kölsch, Wein oder Gin Tonic Abends beieinander saßen.

Hin und wieder mit seinen Kollegen Abends in Kölns schöner Umgebung beinander zu sitzen, reichte den beiden nach einigen Monaten nicht mehr.

Da wurde die Idee geboren, man könnte doch die Hotel-Abende die sie eh in Köln gemeinsam verbrachten und ein kleines gemeinsames Business auf die Beine stellen.

GIN oder was?

Da beide aus der Digitalisierungsbranche kamen lagen natürlich digitale Konzepte auf der Hand. Die ein oder ander Idee lag auf dem Tisch, aber so richtig wollte sich nichts finden.

Die rein digitalen Ideen wurden auf Seite geschoben weil diese eigentlich zu nah an der Arbeit, mit der Sie beide schon viele Stunden am Tag verbrachten, orientiert waren. Man müsste eigentlich mal was ganz anderes machen.

An einem Abend erzählte Dietmar dann von einem ehemaligen Kollegen aus seiner Shopware Zeit, Henning Adam, mit dem er schon einige Gins in der Vergangenheit getrunken hatte, der anscheinend sehr erfolgreich mit seinem Goldwinner Gin unterwegs war.

Das war es! Die Idee war geboren: einen eigenen GIN zu produzieren und zu vermarkten.

Nicht noch ein Gin - "Den GIN des Lebens"

Wie macht man denn nun einen Gin? Dietmar hatte bereits einige Erfahrungen mit der Destillation auf tiefster Ebene. Schon 2006 entwickelte er mit dem führenden Hersteller von Labor Rotationsverdampfern, Heidolph, einen Rotationsverdampfer den "mcc Rotadis" für die Sterneküche um dort natürliche, einzigartige, regionale und intensive Aromen selbst herstellen zu können.

Doch Gin in großen Mengen wäre so nicht herzustellen gewesen. Kurzerhand entschloss man sich Henning, der ja schon Erfahrungen in dem Bereich hatte, in Hannover aufzusuchen um mehr zu lernen oder irgendwie zu kooperieren.

Henning hatte seinen Gin auch nicht selbst Hergestellt, sondern sich von Cucumberland, einer kleinen Distillerie aus Hannover unterstützen lassen.

Diese 3 Jungs aus Hannover machen einen wirklich guten Gin, auch wenn eine Gurke laut Dietmar nichts in einem guten Gin verloren hat.

Hermann & Dietmar wollten aber nicht nur irgendeinen guten Gin, sie wollten den GIN überhaupt. Immerhin sind 4 Stunden die Woche ja trotzdem eine sehr wertvolle Zeit und die sollte nun für "den Gin des Lebens" investiert werden.

 Der Weg zum richtigen Prozess für den GIN

Klar war dann im Frühling 2021 es wird kein reiner Marketing Gin, mit nur einem Coolen Namen und Design. Es war klar der Geschmack muss im Vordergrund stehen. Die vielen kleinen Destillerien kamen alle mehr order weniger per Zufall auf das richtige Rezept und in Kleinstanlagen ist die Temperatur nicht so gut stabil zu halten wie in großen Anlagen. Diese Temperatur-Stabilität und -Kontrolle in allen Prozesschritten, entscheidet aber über die Alkohlqualität. Dabei ist es für den Geschmack zwar auch wichtig aber für die Verarbeitung der Fuselalkohole und dem bei der Distillation entstehenden Stoffe wie giftiges Methanol, Acetaldehyd und Ethylacetat ist hier ein hochprofessioneller Prozess unerlässlich. Denn der DE LE BOË Gin-Genuss soll ja am nächsten Morgen nicht zu Kopfschmerzen führen. Das tut er bei den meisten anderen Gins ja auch nicht, wenn es bei ein zwei Gläschen bleibt. Aber wenn aus einem Gin am Kaminabend mal mehr werden, sollte man es am nächsten Tag nicht bereuen. Also brauchte man einen Profi für den Prozess. Dieser war auch schnell gefunden, vor allem war er in der Lage, bei hoher Nachfrage, hier auch schnell skalieren zu können. Zudem war er dazu bereit sich von absoluten GIN Laien etwas sagen zu lassen.

Die richtige GIN-Rezeptur

Nun stand noch die Frage im Raum: Wie kommt man eigentlich an eine wirklich außergewöhnliche gute Rezeptur.  Die ersten Schritte für jede Art einer guten Rezeptur hatte Dietmar von Feran Adria, dem damals besten Koch der Welt, bereits gelernt. Das "Geschmacks Pairing". Die EU hatte Anfang der 2000er Jahre ein europäisches  Konsortium, zu dem unter anderen auch eine Gruppe von Wissenschaftlern aus Belgien und Feran Adria angehörten, gefördert um neue Wege in  Richtung Nahrung zu gehen. Eines der Ergebnisse war das heutige Foodpairing NV damals ein Institut das sich wissenschaftlich mit dem Zusammenspiel verschiedener Geschmäcker und Gerüche kümmerte. z.B. warum passt Salz so gut zur Schokolade. Beim Gin ist das, augenscheinlich, recht einfach, denn die Hauptzutat: Wacholder" steht bereits fest. Doch wie soll der GIN eigentlich schmecken? Und was macht ihn einzig? Das führte unweigerlich zu der Frage woher stammt der Gin eigentlich? Wer hat Ihn erfunden? 

Der Erfinder des Gin

Google war hier nicht der Freund der beiden Enterpreneure. Es gab unzählige Geschichten, die teilweise komplett unterschiedlich waren, sich in Teilen ähnelten aber nie belegt waren.

Also machten sich die beiden auf die Suche nach dem Erfinder und dem ersten Gin Rezept.

Im DE LE BOË Podcast und auf YouTube findet der interessierte Leser die ganze Geschichte der langen Suche.

Franz de le Boë Fanciscus Sylvius

Kurz gesagt nach vielen Finten und Sackgassen war klar der Erfinder ist Franz de le Boë ein aus Hanau, in Deutschland, stammender Wissenschaftler und Arzt der den ersten Gin über seine Apotheke in Leiden (in der Nähe von Amsterdam), wo er als Medizin Professor tätig war, vertrieb. In der Wissenschaft war es damals üblich den Namen für wissenschaftliche Veröffentlichungen zu latinisieren. So tat dies auch Franz de le Boë in dem er sich in Büchern meist Franciscus Sylvius nannte. 

Doch wo waren nun die Rezepte? Im Netz gab es einige Unternehmen die sich darauf bezogen. Beweisen konnte es aber keiner, auch nicht auf Nachfrage.

Da lag es nahe das man irgendwie an echte Quellen kommen musste. Also ging es unter einigen Schwierigkeiten ab in die Archive der Universität in Leiden und der Stadt Amstardam, in Gin Museen und in das Archiv von Bols, einer der ältesten Destillerien der Welt, die den berühmten Vorgänger des Gins, den Genever, herstellt.

Wer in die tiefen dieser Tour eintauchen möchte findet in den kommenden Monaten alle Details zu der aufwändigen Suche in unserem DE LE BOË Podcast und auf YouTube. // Abonnieren nicht vergessen//

Diese Geschichte war so aufreibend und interessant das nun feststand es soll einen Gin geben zu Ehren von de le Boë.

Und er soll sich an dem historischen Original orientieren und nicht nur ein Marketing-Clou werden sondern ein echtes Original.

Das Design

Klar war also auch das auch eine authentische Flasche her musste. Historisch korrekt konnte also nur eine Apothekerflasche, die damals meist nicht braun sondern klar war, oder eine Flasche aus Steinzeug.

Ausgerüstet mit Fotografien zeitgenössischer Flaschen und Dokumenten versuchten sich dann Designer aus der ganzen Welt daran etwas besonderes zu Gestalten. Am Ende lagen dann zwei Gewinnerdesigns vor:

De le Boe Gin Entwurf 1
De le Boe Gin Entwurf 2


Die Glasflasche erinnert an die damals in Apotheken gebräuchlichen Flaschen und die Steingutflasche an die damals üblichen Schnapsflaschen. Verschiedne A/B Test mit der Zielgruppe führen dann am Ende zu der jetzigen modernen Interpretation der Steingutflasche.

Der fertige "DE LE BOË" Gin

Nach unzähligen Verkostungen, GIN-Proben und Tests zusammen mit den Dsitillierprofis stand dann im Sommer 2021 endlich die historische, original und zeitgenössische gradlinige Rezeptur fest. Und damit auch der Slogan der den außergewöhnlichen Gin begleitet:  HISTORIC - ORIGINAL - STRAIGHT - DRY GIN.

Das Geheimnis warum der DE LE BOË Gin anders duftet als er schmeckt lösen wir bestimmt auch in einem der folgenden Beiträge für Euch auf und man wird sehen das auch dies historisch korrekt ist.

Seit Halloween 2021 ist der DE LE BOË - Dry Gin nun in einer small Batch Auflage von 500 Flaschen auf dem Markt. Kaufen können Sie diesen direkt im De Le Boë Shop, oder unter den im Shop veröffentlichen weiteren Bezugsquellen.

Es hat 2 Jahre von der ersten Idee bis zur Realisierung gedauert, dafür ist nun ein einzigartiger DE LE BOE Dry Gin mit einem runden floralen Bouquet mit fruchtigen Zitrusnoten im langen kräftigen Abgang auf dem Markt. So wie er sein muss.

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